Hotel & Restaurant Ansbach 's Schwarzer Bock
Authentisch Ansbach - Historic Boutique Hotel & Gasthaus Schwarzer Bock

Storytelling des Markgrafen Grünes Zimmer - Margraves Green Room


Grünes Zimmer


Grün die Farbe des Waidwerkes: Die Markgrafen waren wie alle Herrscher Ihrer Zeit begeisterte Jäger. Berühmtester war wohl Markgraf Karl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach (*1712 Ansbach †1757 Gunzenhausen) der mit Beizjagd und  Falkenhof fast das Markgrafentum ruinierte. Immer wieder musste er seinen Schwager den Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. in Berlin um Geld erbitten, damit er die damals größte Falknerei der Welt erhalten konnte. In seinem Jagdsitz Triesdorf ließ er neben Schloss, Falken- und Reiherhäuser bauen Er ließ zur besseren Erschließung für seine Falkner Brücken über Rezat und Altmühl schlagen. Er gab über 10% seines Staatshaushaltes nur für die Jagd aus. Die Kinder seiner Maitresse ließ er vom Kaiser nobilitieren mit dem Titel von Falkenhausen.
Sein Sohn Christian Friedrich Carl Alexander von Brandenburg-Ansbach (*1736 Ansbach †1806 Schloss Benham England) erbte neben dem Gebiet des Markrafentums zwischen Altbayern und dem Würzburger Erzbistum ein nicht gerade kleine Fläche von etwa 5.000km², sondern auch 2,3 Millionen Reichsgulden Schulden (Kaufkraft 2020 etwa 60Millionen Euro) und die Jagdleidenschaft. Allerdings jagte er weniger mit Falken, dieses kostspielige Hobby wurde abgeschafft, er jagte auf der Pirsch und mit Pferden auf Parforcejagden. Er baute die Porzellan und Fayencen Manufaktur in Bruckberg aus, produzierte dort viele Jagdmotive - ein Besuchstip in der Residenz oder im Stadtmuseum diese zu besichtigen! Wiederum in Triesdorf ließ er Schlösser für seine Maitressen und Gebäude für die Pferdehaltung und Ausbildung errichten. 1791 dankte er kinderlos ab und vermachte sein Markgrafentum an die Berliner Preussen, über die es 1806 als einzig protestantisches Gebiet an das katholische Königreich Bayern kam.
Beiden Markgrafen war gemeinsam, dass sie zwar für Schlösser, Architektur und Jagd Geld aufwendeten, die eher bescheidene Qualität der Gemälde in Jagdkleidung zeugt aber von Sparsamkeit im Bereich der schönen und bildenden Künste.

Den beiden letzten Markgrafen verdankt Mittelfranken heute eine herrausragende Landwirtschaftliche Hochschule, die sich zum Teil in den historischen Gebäuden Triesdorfs befindet.

Green  Room

Green Colour of Hunters: As all rulers of historic times, the margraves were enthusiastic hunters.

 The most famous was probably Margrave Karl Wilhelm Friedrich of Brandenburg-Ansbach (* 1712 Ansbach † 1757 Gunzenhausen), who almost ruined Margrave with falconry and repeatedly asked his brother-in-law for Friedrich Wilhelm I known as the soldier king in Berlin for money to finance his falconry. Up till today it was the largest falconry of the world. In his hunting seat Triesdorf he had houses built for Falcons and herons built. For better infrastructure for his falconers he built bridges over Rezat and Altmühl, he spent over 10% of his state budget for hunting only.

His son Christian Friedrich Carl Alexander of Brandenburg-Ansbach (* 1736 Ansbach † 1806 Benham Castle England) inherited next to 2.3 million Reichsgulden* debts the hunting passion (*value in 2020 about 60 million euros). However, he hunted less with falcons, this expensive hobby was abolished, he hunted deer stalking and with horses on parforce hunts. He supported the Porcelains, China and Faience Manufactory in Bruckberg producing many hunting scenes - visit worth at Ansbach residence or at city museum! Again in Triesdorf he had castles built for his mistresses and buildings for horse education. In 1791 he abdicated childless and bequeathed his margrave to the Berlin Prussians, who in 1806 were the only Protestant area to be from then on part of the kingdom of Bavaria which is mainly catholic. Both margraves had in common that they spent money on castles, architecture and hunting, but the paintings of the both Margraves in hunting dress witnesses miserliness on paintings and fine arts. 

Middle Franconia today owes the last two margraves to an excellent agricultural university, some of which is located in the historic buildings of Triesdorf.

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